Vorstellung der BayernGrund / Umbau Rathaus / Sachstand Baugebiet Sommerkeller / Umkleideräume Feuerwehr / E-Carsharing in Ammerndorf / Antrag des Fördervereins TSV Ammerndorf / Allgemeine Informationen
Die BayernGrund GmbH begleitet und unterstützt Kommunen bei der Planung, Finanzierung, dem Grunderwerb und der Erschließung von Baugebieten. Zu den Gesellschaftern gehören der Freistaat Bayern, die Bayerische Ärzteversorgung und der Sparkassenverband Bayern.
Im ersten Teil der Präsentation wurde der treuhänderische Grunderwerb durch die BayernGrund vorgestellt. D.h. die GmbH erwirbt treuhänderisch für die Kommune Grundstücke und übernimmt die Zwischenfinanzierung. Damit wird der Haushalt einer Kommune nicht belastet.
Im zweiten Teil wurde die Erschließungsträgerschaft erläutert. Die BayernGrund übernimmt dabei unter anderem
Auf der einen Seiten verbleibt die Planungshoheit bei der Gemeinde, auf der anderen Seite wird die Verwaltung der Gemeinde massiv entlastet.
Auftragsvergabe für Siloabbruch: Von 11 angefragten Unternehmen gaben fünf ein Angebot ab. Den Auftrag erhielt die Firma Reuter Erdbau und Transporte GmbH. Ihr Angebot belief sich auf 7.389,90 €.
Pflasterung des Parkplatzes in der Vogtsreichenbacher Str.2: Hierfür wurden drei Angebote eingeholt. Auch hier gab die Firma Reuter Erdbau das günstigste Angebot ab. Der Auftrag wurde für 36.666,40 € (brutto) vergeben.
Kauf eines Aufsitzrasenmähers: Im Haushalt wurde dafür ein Ansatz von 25 Tsd. Euro veranschlagt. Der Bauhof favorisierte das Modell der Firma KLG in Stein. Der Auftrag wurde in Höhe 25.185,90 € an KLG vergeben.
Mit den erforderlichen Abbrucharbeiten im Inneren wurde die Firma Mehmet Sahin Erol aus Fürth beauftragt. Der Beginn ist am 24.August. Das Architekturbüro beaufsichtigt und koordiniert die Maßnahmen.
Nach einem Gespräch mit dem Sanierungsberater Hr. Rühl könnten die Baumaßnahmen im nördlichen Erdgeschoß und der Umbau der Rampe förderfähig sein.
Unter der Federführung des Architekten fand ein Abstimmungsgespräch mit der Sparkasse statt. Hier ging es u.a. um die Ertüchtigung einer Trockenbauwand und den Rückbau der Leuchtreklame.
Nach derzeitigem Planungsstand ist mit Kosten in Höhe von rund 550.000 € zu rechnen. Inklusive Steuer, aber noch ohne Förderung.
Für die Nutzungsänderung und den Umbau erteilte der GR das gemeindliche Einvernehmen zum erforderlichen Antrag auf Baugenehmigung.
Nördlich von Leichendorf soll eine PV-Freiflächenanlage errichtet werden. Der wirksame Flächennutzungsplan soll dazu geändert werden.
Beschluss: Unsere Gemeinde macht grundsätzlich keine Bedenken geltend, sieht aber noch offene Fragen beim Netzverknüpfungspunkt und dem Verlauf der Stromtrasse.
Für den Bebauungsplan Nr.57 "Sportmeile Roßtal" muss ein ergänzendes Verfahren durchgeführt werden. Deshalb erfolgte eine erneute Beteiligung der Öffentlichkeit.
Beschluss: Die Gemeinde Ammerndorf macht keine Bedenken geltend.
Im Juli wurde die Aufstellung der obigen Ortsabrundungssatzung beschlossen.
Beschluss: Der Markt Ammerndorf weist in seiner Stellungnahme auf das Wasserschutzgebiet hin. Der Naturschutz sollte eingehalten werden.
Der Bauausschuss hat die Beauftragung des Ingenieurbüros Christofori und Partner (Heilsbronn) mit der Erstellung eines städtebaulichen Vorentwurfs beschlossen. Damit sollen konkretere Kostenschätzungen möglich werden. Außerdem werden die Gänge und Räume des Sommerkellers vermessen.
Es fehlen entsprechende Räume für weibliche Feuerwehrdienstleistende. Es sind zwar Spinde vorhanden, diese reichen aber mit Blick auf die zukünftige Situation nicht aus. Deshalb wurde die Aufstellung eines Bürocontainers neben der Fahrzeughalle vorgeschlagen. Für solch einen liegt ein Angebot in Höhe von 6.500 € vor. Insgesamt wird mit rund 8.000 € gerechnet, wobei einzelne Arbeiten von der Feuerwehr selbst ausgeführt werden würden. Auf Vorschlag von Ratsmitglied Harald Vornehm soll noch die Möglichkeit eines Umbaus des "Stübchens" geprüft werden. Beide Optionen wären eine Übergangslösung bis zum endgültigen Umbau des Feuerwehrhauses.
Die Verwaltung pflegt aktuell einen engen Austausch mit dem Zweckverband Kommunale Verkehrssicherheit Oberpfalz, um die Verkehrsüberwachung im Ort zu optimieren. Für Geschwindigkeitskontrollen sollen zwei weitere Messstellen eingerichtet werden. Zunehmende Hinweise aus der Bürgerschaft fließen in die Betrachtung der Gesamtsituation und den Dialog ein.
Aufgrund der Nachfrage sollen weitere Urnenplätze für Baumbestattungen geschaffen werden. Herr Karl, der Leiter des Bauhofs, hatte dem Bau-, Umwelt- und Werkausschuss eine schnelle und einfach umsetzbare Lösung vorgeschlagen.
Zuletzt kam es immer häufiger vor, dass beim Urnenfeld für die Baumbestattungen entgegen der Friedhofsatzung Blumenschmuck abgestellt wurde. Um dies zukünftig zu vermeiden, sollte die Satzung präzisiert werden.
Beschluss: Der Gemeinderat stimmte der vorgeschlagenen Ergänzung des Urnenfelds zu. Die Friedhofsatzung wird in puncto Blumenschmuck geändert.
Die deer GmbH hat der Gemeinde einen E-Carsharing-Standort mit öffentlicher Ladesäule vorgeschlagen. Das Unternehmen betreibt eines der größten vollelektrischen Carsharing-Netze in Süddeutschland. Der Aufbau regionaler Mobilitätsnetzwerke soll weitergehen. Je mehr Kommunen sich beteiligen, desto attraktiver wird das Angebot für die NutzerInnen und desto günstiger fallen die Kosten für die Gemeinden aus. Seukendorf, Puschendorf und Zirndorf haben deer-Standorte bereits beschlossen und so würde Ammerndorf entsprechend günstig Teil der Struktur werden können.
Der Gemeinderat wollte vor einer Entscheidung noch ein paar offene Fragen geklärt haben und deshalb soll erst im September ein Beschluss gefasst werden.
Die Arche aktiv! gemeinnützige GmbH hat die Altkleidersammlung des Bayerischen Roten Kreuzes im Landkreis übernommen. Fünf Container an vier Standorten sollen zukünftig zur Verfügung stehen. Durch eine schriftliche Vereinbarung hat die Gemeinde klare Handlungsmöglichkeiten, falls Container nicht rechtzeitig geleert oder die Standplätze nicht ordnungsgemäß gereinigt werden sollten.
Der Förderverein TSV Ammerndorf e.V. beantragte für das Kirchweihfestzelt im Jahr 2027 wieder einen Zuschuss in Höhe von bis zu 6.000 €. Eine finanzielle Unterstützung würde dem Förderverein eine frühzeitige Planung und den Abschluss notwendiger Verträge erleichtern. Der Verein hatte dem Rat eine Abrechnung für die Kärwa 2026 vorgelegt.
Das Festzelt wird vom Gemeinderat als wichtiger Beitrag zur Kärwa als Traditionsveranstaltung und zur Stärkung der Dorfgemeinschaft gewertet.
Beschluss: Bei einer Gegenstimme wurde dem Antrag des Vereins zugestimmt.
Einführung des Sammelsystems "Jeder Tropfen zählt": Im Rathaus wird eine Ausgabestelle und ein Tauschpunkt für die Mehrweg-Sammelbehälter eingerichtet. Gebrauchte Speiseöle und -fette können somit umweltgerecht und unkompliziert entsorgt werden. Mitte September soll das Projekt starten. Eine Einweisung im Rathaus seitens des Projektpartners fand bereits statt.
Personalverstärkung im Rathaus: Für die Leitung der Gemeindekasse wurde Frau Hein eingestellt.
Parkregelung Dullikener Platz: Es gab zahlreiche Rückmeldungen von BürgerInnen. Dabei wurden unterschiedliche Einschätzungen und Bewertungen zur Regelung geäußert. Die Verwaltung sammelt die Rückmeldungen. Nach einer sechsmonatigen Probephase sollen die Auswirkungen der Parkregelung evaluiert werden.